1.Mannschaft macht großem Schritt in Richtung Meisterschaft, Team 2 erringt 2:2 beim bisher verlustpunktfreien Spitzenreiter Sursee II
Beim Tabellenschlusslicht Zürich III gab es den erhofften Favoritensieg mit einem kleinen Schönheitsfehler. Mit dem 4:1 Sieg kollte der Vorsprung von 2 MP + 1,5 Brettpunkte gehalten werden. Zum Feiern ist es noch etwas früh, ddie direkten Verfolger Malters I und Letzi Zürich I 4:2 spielten heute. Somit brauchen wir in Oftringen in 2 Wochen zumindest ein Mannschaftsremis, um das Aufstiegsspiel sicher zu erreichen. Allerdings hat Malters in Olten noch eine höhere Hürde zu überwinden, aber darauf sollten wir uns nicht verlassen.
Zum Spielfilm. Danilos Gegner kam 30 Minuten zu spät. Das war dann auch der Grund warum die Partie nicht nach 30 Minuten bereits beendet war. Danilo hatte mal wieder einen Arroganzanfall + brauchte bis ins (verlorene) Endspiel genau 7 Minuten. Als er dann anfing zu überlegen, hatte er im gleichfarbigen Läuferendspiel 3 Bauern weniger. Das geht gar nicht, wenn man für ein Team spielt, vor allem dann nicht, wenn man direkt vorher noch darüber spricht. So entwickelt sich Danilo zu einem Sicherheitsrisiko fürs Team. Hochkomplizierte Stellungen, in denen mehrere Bauern geopfert werden, auch wenn man eine Figur dafür bekommt, kann man nicht einfach im Blitztempo behandeln. Das schafft noch nicht einmal Magnus Carlsen. Nun, unser Magnus Carlsen halt auch nicht....
Danilo spielte dann noch in total aussichtsloser Stellung 1,5 Stunden weiter, so dass Mischa, der ebenfalls die Eröffnung ein Stück misshundelte + vom einem Turmeinsteller des Gegners profitierte, uns in Führung bringen konnte, ehe Danilo das Ausgleichstor für Zürich schoß. Alexej und Nikita hatten klar bessere Stellungen aus der Eröffnung und Olaf am Spitzenbrett hatte schon leicht positionellen Vorteil. Nikitas Vorteil verflachte dann ein wenig und das Endspiel sah remisig aus. Alexej gewann einen Bauern und bald dann auch die Partie 2:1 für uns. Olaf opferte dann einen Bauern für Angriff und klares positionelles Übergewicht. Der Gegner hätte den vergifteten Bauern nicht nehmen sollen, weil er dafür auch seinen Fianchettoläufer hat tauschen müssen. Olaf nahm sich dann aber schon einmal 20 Minuten von der Uhr, ehe er den Bauern opferte. Nikita kämpfte immer noch um einen Vorteil im T+S Endspiel. Immerhin hatte er den entfernten Freibauern. Nikita nahm sich dann auch Zeit, um die Stellung zu verwerten und nach 4,5 Stunden Spielzeit war der Sieg gesichert, 3:1 für uns. Olaf bekam wie berechnet einen starken Angriff für den Bauern, zu dessen Abwehr der Gegner wiederum 2 Bauern geben mußte. Es blieb dann ein gewonnenes Endspiel Läuferpaar vs Springerpaar mit Mehrbauern. Der Gegner kämpfte noch tapfer in aussichtsloser Stellung zwei Stunden weiter und dann war das 4:1 perfekt.
Die Einzelergebnisse:
Brett 1: Urs Weber (1735) - Olaf Nazarenus (2038) 0:1
Brett 2: Markus Egli (1681) - Alexej Tchenash (1971) 0:1
Brett 3: Oliver Thalmann (1713) - Mischa Domschke (1928) 0:1
Brett 4: Aleksis Köpke (1676) - Nikita Khamraev (1826) 0:1
Brett 5: Georges Brigati (1791) - Danilo Shevchenko (1882) 1:0
Die 2. Mannschaft traf auf Sursee II, die bisher in den ganzen bisherigen 6 Runden noch keinen einzigen Partieverlust zu verzeichnen hatten. Vielleicht haben sie uns auch ein wenig auf die leichte Schulter genommen; auf alle Fälle konnten wir ein überraschendes 2:2 erzielen und damit die Titelchancen unserer Chamer Schachfreunden am Leben erhalten (dort kommt es nun zu einem echten Endspiel um den Gruppensieg). Roland und Sergej siegten souverän, während sich Sofie + Jayden nach hartem Kampf geschlagen geben mussten. Da wir beim Auftaktsieg gegen Cham auch Roland eingesetzt hatten, ist so nun wieder die "Waffengleichheit" hergestellt und es erfolgte keine Wettbewerbsverzerrung. Das war uns wichtig !
Die Einzelergebnisse:
Brett 1: Lukas Kuhn (1932) - Roland Ollenberger (2179) 0:1
Brett 2: Jonas Reolon (1722) - Sofie Nazarenus (1568) 1:0
Brett 3: Michael Küng (1731) - Sergej Khamraev (1783) 0:1
Brett 4: Varga Balasz (1761) - Jayden Weekes (1618) 1:0
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