1. Mannschaft gewinnt knapp das Spitzenspiel in einem wahren Krimi, Team 2 verliert 1:3 gegen Hergiswil
Das Aufstiegsspiel ist jetzt zum Greifen nah. Mit einem hart erkämpften 3:2 Sieg nach langem Rückstand verteidigte unsere 1. Mannschaft den 1. Platz und konnte den direkten Verfolger besiegen und damit jetzt klar distanzieren. Jetzt gilt es noch 2x die Konzentration hoch zu halten und den Sack zuzumachen. Wir haben das auf dem Papier leichteste Restprogramm aller Mannschaften, aber wir wissen ja alle: "Papier ist geduldig"
Zum Spielfilm:
Wieder einmal als Erster fertig war Nikita, leider mit negativem Erfolg. In einer hochkomplizierten Stellung, bei der ich in der Schlüsselstellung bestimmt 30 Minuten Zeit investieren hätte müssen, drang er mit seinem S in die Stellung ein, ohne einmal darauf zu achten, dass dieser S vielleicht auch einmal noch Rückzugsfelder bräuchte. Da wird dann a tempo gezogen nach dem Motto: "Wird schon gut gehen". Geht es ab einem bestimmten Level eben nicht mehr. Somit 0:1
Olaf konnte aus seiner Stellung keinen Vorteil herausholen und so war das logische Ergebnis remis. Eine kleine Ungenauigkeit kostete ihn den Anzugsvorteil und so war dann eben nicht mehr drin. Danilo hatte eine sehr vielversprechende Stellung, aber wie schon gegen Letzi Zürich drang er irgendwie nicht durch. Vielleicht fehlt hier noch das letzte Quäntchen Spielstärke um solche Stellungen zu gewinnen. Somit remis und 2:1 für Olten. Mischa spielte wie immer sehr positionell, ja fast passiv. Aber dann wendete sich das Blatt und auf einmal brach er die gegnerische Stellung brachial auf mit Opfer und allem Drum und Dran. Nachdem sein Gegner dann in Zeitnot auch noch daneben griff (besser wäre wohl Kxd3 gewesen) konnte Mischa in ein gewonnenes Endspiel mit Mehrqualität abwickeln. Die Entscheidung führte dann Alexej herbei. In einer total offenen Partie, bei der man lange nicht sagen konnte, wer da besser stand und beiderseitigen guten Chancen, konnte er die Stellung vereinfachen, einen Bauern gewinnen und war klar auf der Siegestrasse. ein ungenauer Springerzuig brachte dann den Gegner noch einmal ins Spiel + irgendwe erschien das Endspiel mit dem Mehrbauern immer noch besser, aber auch nicht so ganz klar gewonnen. Letztendlich hatten beide nach der Zeitgutschrift von 30 Minuten nur noch wenig Zeit und Alexej konnte dann mit all seiner Routine unsere Schäfchen ins Trockene bringen.
Somit 3:2 Sieg und jetzt ist alles möglich. Dass wir jetzt als Aufsteiger Tabellenführer sind, ist nichts was selbstverständlich ist. Natürlich, Roland war für uns der Unterschiedsspieler, der in den 2 Partien gegen die direkten Konkurrenten jeweils voll gepunktet hat, aber insgesamt ist das auch eine homogene Mannschaftsleistung , aus der Mischa und Alexej mit bisher je 3/3 Punkten herausragen. Nikita und Danilo können zufrieden sein mit bisher je nur einer Niederlagen, aber auch nicht mehr als das. Da geht noch mehr!
Einzelergebnisse:
Olaf Nazarenus (2038) - David Monnerat (1994) 1/2
Nikita Khamraev (1926) - Stephan Büttiker (1951) 0:1
Alexej Tchenash (1971) - Kevin Jaussi (1864) 1:0
Mischa Domschke (1928) - Florian Lussi (1924) 1:0
Danilo Shevchenko (1882) - Alexandru Gheorghiu (1656) 1/2
2. Mannschaft verliert 1:3 gegen Hergiswil-Stans
Ungeachtet dessen gab das Team hier eine gute Figur ab. Alle spielten konzentriert und ein Punktgewinne lag lange im Bereich des Möglichen. Danke hier besonders an Ruedi Polak, der ganz kurzfristig für den erkrankten Jayden einsprang und gleich den vollen Punkt holte. Sein Gegner hatte versäumt zu rochieren und das nützte Ruedi gnadenlos aus, der Sieg war rasch errungen und wir in Führung. Das hielt recht lange. Leon spielte recht konzentriert und konnte seinem nominell klar stärkeren Gegner lange Zeit Paroli bieten. Mit der Zeit jedoch setzte sich hier die größere Erfahrung durch und es stand 1:1. Trotzdem bin ich mit der Leistung von Leon heute (im Gegensatz zu manch vergangenen Partien) sehr zufrieden.
Sofie hatte den Elo-stärksten Gegner und braucht ihn ganz schön ins Wanken. Leider übersah sie dann einen für sie vorteilhaften Läufertausch, der mind. das Remis gesichert hätte. Auch hier setzte sich dann die größere Erfahrung durch. und wir lagen 1:2 zurück. Sergej musste nun gewinnen, hatte aber nur Dauerschach. Er riskierte dann alles und musste sich gar noch geschlagen geben. Danke für den mannschaftsdienlichen effort an Sergej. Somit 1:3
Die Einzelergebnisse:
Sergej Khamraev (1783) -- Dominik Popp (1874) 0:1
Sofie Nazarenus (1568) - Seval Murtic (1897) 0:1
Ruedi Polak (0) - Yannick Christen (0) 1:0
Leon Lobovikov )(1490) - Lenny Niederberger (1866) 0:1
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