JSV gewinnt knapp aber verdient mit 3,5:2,5 beim Spitzenreiter in Cham.
Mit diesem Sieg ist nicht nur der Klassenerhalt gesichert, sondern wir haben sogar jetzt noch die Chance mit Schützenhilfe von Letzi und einem eigenen klaren Sieg gegen Tribschen auf das Aufstiegsspiel.
Zum Spielfilm:
Nikita an Brett 6 zeigte eine konzentrierte und starke Vorstellung, nahm sich ausreichend Zeit und konnte seinen Gegner leicht überspielen. Starke Leistung. Mischa an Brett 5 hatte es mit den nominell schwächsten Gegner zu tun, blieb aber trotzdem konzentriert und brachte uns 2:0 in Führung. An Brett 3 hatte Danilo mal wieder einen seiner Arroganzanfälle, stellte die Qualität, danach insgesamt eine Figur und letztendlich die Partie ein. Unnötig. Olaf kam besser aus der Eröffnung und konnte in ein Turm Endspiel mit Mehrbauern abwickeln, das gewonnen aussah. Falsch war dann den T zu tauschen,weil der Gegner dann die Stellung schliessen konnte und remis. Er hatte sich da um ein Tempo verrechnet. Somit remis
Somit hing alles an den beiden Spitzenbrettern und da sah es nicht gut aus. Sergej stand eigentlich auf Ausgleich, absolvierte dann aber einen unmotivierten Damenausflug am Damenflügel und die Stellung verkraftete diese Tempoverluste nicht, weil sehr dynamisch und bei Alexej war die Stellung objektiv nach der Eröffnung schon verloren (d3 in der Englischen Eröffnung unterlassen+die Qualität verloren). Bei Sergej war da nichts mehr zu machen und so stand es dann 2,5:2,5. Alexej hingegen kämpfte wie ein Löwe, erhielt ein wenig Gegenspiel am Königsflügel und der offene König wurde dem Gegner dann tatsächlich zum Verhängnis und Alexej fand dann auch das nicht so einfach zu sehende 5-zügige Matt. War er gegen Zug noch der Unglücksrabe mit einem Einsteller, avancierte er dann gestern zum Helden. So schnell gehts halt beim Schach von zero to hero und umgekehrt eben auch.
Die Einzelergebnisse: SK Cham - JSV 2,5:3,5
Brett 1 : Jan Villiger (1873) - Sergej Khamraev (1953) 1:0
Brett 2: Tim Distel (1952) - Alexej Tchenash (1982) 0:1
Brett 3: Carlos Gomez Garcia (1929) - Danilo Shevchenko (1893) 1:0
Brett 4: Noah Hofstetter (1883) - Olaf Nazarenus (2034) 1/2
Brett 5: Marco Wilhelm (1594) - Mischa Domschke 1868) 0:1
Brett 6: Jonathan Braun (1765) - Nikita Khamraev (1778) 0:1